Wie funktioniert die tiergestützte Arbeit?

Durch den Kontakt mit einem Hund können viele menschliche Bedürfnisse angesprochen werden. Der Hund bildet oftmals die Basis zur Kommunikation und kann als starker Motivator eingesetzt werden. Durch seine neutrale Stellung ist es oft möglich eine positive Lernsituation zu schaffen. So ist z.B. die Bereitschaft, vom Hund gewürfelte Zahlen zu Rechnen größer als die bei einer der üblichen Rechenaufgaben. Der Leistungsdruck entfällt, da der Hund einen anderen Stellenwert als der Mensch einnimmt. Das Erlernen und Einhalten von Regeln, besonders bei Kindern und Jugendlichen wird über den Hund sehr gut angenommen. Spezielle Spiele oder Übungen werden eingesetzt um gezielt an physischen und psychischen Defiziten zu arbeiten. Sie können auch ´versteckt´ eingesetzt werden um einen Übungscharakter zu umgehen. Die Akzeptanz, Übungen mit dem Hund gemeinsam zu bewältigen ist daher sehr groß. Langweilige Übungen lassen sich interessant ´verpacken´ und werden so dann eher akzeptiert.

Ein Beispiel das Haushaltstraining:
Wäsche aufhängen, zusammenlegen und einräumen
- vom Hund abgehangene, gebrachte Socken zu sortieren und zusammen zu legen, in die vom Hund geöffnete Schublade zu räumen, erhöht die Motivation.
Wenn dann noch ein Leckerli aus der Socke gefischt wird und dem Hund gegeben werden darf....

Die Bereitschaft zur Mitarbeit ist im Allgemeinen sehr groß.