Was ist Tiergestützte Therapie - Reha - Lernförderung ?



Die Erklärung hier bezieht sich nur auf den Einsatz mit Hunden.

Bei der tiergestützten Therapie werden oder sollten nur speziell ausgebildete Tiere eingesetzt werden.

Der ausgebildete Hund arbeitet immer mit seinem Hundeführer zusammen welcher einen entsprechenden Beruf erlernt hat (medizinisch, psychologisch, psychotherapeutisch, pädagogisch,….). Er wird daher auch treffender Therapiebegleithund genannt. Hund und Hundeführer bilden zusammen ein so genanntes Therapie-Hund-Team.
Auch ein Therapiehund kann nicht, ohne Anleitung, in der tiergestützten Therapie arbeiten.
Er alleine würde einen Schlaganfall nicht erkennen, nicht die geeigneten Übungen zuordnen können und einen Erfolg oder eine Überforderung nicht erkennen…..

Dies macht nun auch den Unterschied zu einem Besuchshund aus. Der Hundeführer benötigt hierbei keine diesbezügliche Ausbildung. Durch die Anwesenheit des Besuchs-Hundes können bestimmte Bereiche angesprochen werden (z.B. die Kommunikation, die Bereitschaft zu einem Spaziergang….).
Es ist bekannt dass alleine die Nähe zu einem Hund einen positiven Einfluss auf das Gefühlsleben nehmen kann.

In Deutschland gibt es für die tiergestützte Therapie, zur Zeit (12.2006), leider noch keinen festgelegten Standart. Einzelne Verbände oder Ausbildungsstätten haben ihre jeweils eigenen Richtlinien und Kriterien erarbeitet.